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FNanobakterien und Antibiotikaresistenz: weitere Information
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Mini-Bazillen sollen Nierensteine auslösen

Finnische Forscher der Universität Kuopio haben winzige Bakterien, sogenannte "Nanobakterien" entdeckt, die für die Entstehung der Nierensteine verantwortlich sein sollen.

Wie sooft in der Medizin, wurden diese "Nanobakterien", die einen Durchmesser von nur 50 bis 500 millionstel Millimeter (Nanometer) besitzen, durch einen Zufall entdeckt. Olavi Kajander von der Universität Kuopio spürte die Winzlinge, die bis zu hundertmal kleiner als gewöhnliche Bakterien, auf als er mit einem Elektronenmikroskop nach Viren suchte.

Eine Klasse für sich

Die Nanobakterien, die eine eigenständige Klasse bilden, verfügen noch über weitere Besonderheiten: Eine einstündige Erhitzung auf 90 Grad Celsius kann die Bakterien nicht abtöten. Außerdem wachsen sie nur auf speziellen Nährböden und sie benötigen Säugetierzellen, von denen sie sich umschließen lassen, um zu überleben. Weiterhin ist untypisch, daß sich die Bakterien nur alle drei Tage und nicht wie es sonst im Stundenrhytmus teilen. Aber nicht nur Menschen können sich mit diesen Bakterien infizieren. Laut Kajanders Einschätzung sind 80 Prozent aller Kühe mit Nanobakterien durchseucht, bei den untersuchten Europäern waren nur bei etwa fünf Prozent Nanobakterien im Blut in den Nieren und im Harn nachweisbar.

Spurensuche

Für den Verdacht, daß es sich bei den Bakterien um die Auslöser von Nierensteinen handelt, gibt es mehrere Indizien. Die Forscher entdeckten die Fähigkeit der Nanobakterien Kalzium, Phosphate und andere Mineralien in Karbonat-Apatit umzuwandeln, das in den meisten Nierensteinen enthalten ist. Auch in zertrümmerten Nierensteinen wurden die Bakterien gefunden, so daß es möglich war diese wieder nachzuzüchten. Wie die Mini-Bakterien übertragen werden ist bislang noch nicht klar, jedoch vermutet Dennis Carson von der University of California in La Jolla, daß sie die gängigen Sterilisationsverfahren von Kuhmilch überstehen. Ebenfalls wäre es möglich, daß alle Impfstoffe, die auf der Basis von Säugetierzellen gewonnen werden, verseucht sind.

Behandlung schon in zwei Jahren

Beginnende Behandlungsversuche mit Antibiotika, die auch Menschen mit immer wieder auftretenden Nierensteinen helfen sollen, sollen laut Kajander schon in zwei Jahren möglich sein. Im Moment versuchen die finnischen Forscher zu klären, ob auch andere Krankheiten, bei denen kalkbildende Prozesse auftreten, wie Arteriosklerose und Sklerodermie, von den Nanobakterien ausgelöst werden.

   Kuopio (8. Juli 98/08:35) - Möglicherweise spielen Bakterien eine Rolle bei der
   Entstehung von Nierensteinen. Forscher aus Finnland konnten in ihnen Bakterien
   nachweisen, die Mineralien produziert. Der Laborversuch zeigte, daß sich diese
   erst seit kurzem bekannten Organismen in eine mehrere Mikrometer dicke Schicht
   aus anorganischen Substanzen hüllen. Die nachgewiesenen Bakterien heißen aufgrund
   ihres geringen Durchmessers von 0,2 - 0,5 µm Nanobakterien. http://www.uku.fi/~kajander/comparison.html
   Sie sind die kleinsten bisher bekannten Lebewesen.

   Der Biochemiker Olavi Kajander von der University of Kuopio entdeckte sie vor mehr als zehn Jahren in Kulturen von Säugetierzellen. Da sie    auch im menschlichen Blut nachgewiesen werden können, haben sie unter Umständen    Bedeutung für verschiedene Erkrankungen, die mit der Ablagerung von Calcium einhergehen.    Hierzu zählen nicht nur seltene Krankheiten wie Sklerodermie oder Aortenklappensklerose,    sondern auch die Arteriosklerose  und Nierensteine. http://korb1.sote.hu/KKK/DESCRIPT/0447/0447047D.HTM

   In der Ausgabe der Proceedings of the National Academy of Science vom 7. Juli 1998
   http://www.pnas.org/ wurde nun eine Untersuchung von Kajander und und seinem Kollegen
   Neva Çiftçioglu von der University of Kuopio veröffentlicht. Die beiden Wissenschaftler
   konnten in jedem der 30 untersuchten Nierensteine Nanobakterien in unterschiedlichen
   Konzentrationen nachweisen. Weiterhin zeigten sie, daß die Bakterien Apatit produzieren,
   wenn sie im Labor in einem Medium gehalten werden, das Gewebsflüssigkeit oder Urinfiltrat
   entspricht. Apatit http://www.ecomed.de/naturw/bereiche/stiwo/archkera/apatit.htm
   ist ein Mineral aus Calcium-Phosphat und stellt einen Hauptbestandteil von Nierensteinen
   und anderen Ablagerungen in Zellgewebe dar. Es unterscheidet sich aber von den
   Calciumanteilen in den Knochen und Zähnen.

   Die Apatit-Kristalle bilden eine harte Schale um die Bakterien herum und schützen
   sie vor schädigenden Einflüssen. Elektronenmikroskopisch zeigen Nanobakterien mit
   ihrer kristallinen Hülle große Ähnlichkeit mit Nierensteinen. http://www.herringlab.com/sems/sems2.html
   Kajander und Çiftçioglu vermuten, daß Nanobakterien den Ausgangspunkt von Nierensteinen
   bilden könnten - sie würden als Kristallisationskeim dienen. Diese Hypothese wird
   auch durch die Tatsache unterstützt, daß Nanobakterien vom Blut in den Urin transportiert
   werden. Im Blut kommen verschiedene Proteine vor, welche die Bildung von Apatit-Kristallen
   verhindern können.Aber sobald die Nanobakterien den Blutstrom verlassen und sich
   in Körpergewebe angesiedelt haben, könnten sie die entsprechenden Minerale produzieren
   und sich mit einer Schale umgeben.

   Etwa fünf Prozent der Bevölkerung sind von Nierensteinen betroffen. Diese bestehen
   in vier Fünftel der Fälle aus Calciumphosphat und Calciumoxalat. Verantwortlich
   für ihre Entstehung werden bislang verschiedene Faktoren gemacht wie zum Beispiel
   eine Übersättigung des Urins mit steinbildenden Substanzen. Weitere Studien müssen
   durchgeführt werden, um zu zeigen, inwieweit Nanobakterien an der Entstehung von
   Nierensteinen beteiligt sind. Selbst wenn sie nicht ihre primäre Ursache sein sollten,
   sind sie möglicherweise ein Co-Faktor, der das Auftreten von Calcium-Ablagerungen
   begünstigt. Daher ist in Zukunft auch eine antibiotische Therapie gegen Nanobakterien
   denkbar, um beispielsweise Nierensteine zu verhindern. (Proceedings of the National
   Academy of Sciences, Spektrum der Wissenschaft)
   (Ende)

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                    email: redaktion@pressetext.at,
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Bakterien und Nierensteine

Schon seit längerer Zeit weiß man um den Zusammenhang zwischen Bakterien und Nierensteinleiden bei den sogenannten Struvitsteinen. Diese Steine bestehen aus Magnesiumammoniumphosphat und machen 4-15 % aller Nierensteine aus. Sie werden auch als infizierte Nierensteine bezeichnet, da in 80 % der Fälle Harnwegsinfektionen mit Proteus- oder Pseudomonasbakterien für die Struvitsteinbildung verantwortlich sind. Die Bakterien bilden das Enzym Urease, das über eine Ammoniakfreisetzung aus dem Harnstoff eine Alkalisierung des Urins bewirkt. Im alkalischen Harn sind Calciumphosphat und Magnesiumphosphat nicht mehr so gut löslich, eine Steinbildung wird begünstigt.
Neuere Untersuchungen weisen nun auch auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Bakterien und Nieren- bzw. Gallensteinen aus Apatit (Calciumphosphat) hin. Vor rund 10 Jahren wurde die Klasse der Nanobakterien entdeckt, deren Mitglieder einen Durchmesser von nur 200-500 nm haben; kaum größer als Viren und wesentlich kleiner als E. coli sind. O. Kajander und N. Ciftcioglu, Institut für Biochemie und Biotechnologie der Universität Kuopio, Finnland, gelang der Nachweis, daß sich diese Nanobakterien während aller Wachstumsphasen mit einer kristallinen Schicht aus Apatit umgeben. Die Bakterienkolonien könnten möglicherweise als Kristallisationskern für die Steinbildung oder andere krankhafte Kalkablagerungen im Gewebe dienen. Wegen ihrer harten, schützenden Apatitschicht überleben die Nanobakterien Situationen, in denen andere Bakterien absterben. Sie sind sehr hitzeunempfindlich, auch eine kurze Antibiotikatherapie vermag ihnen nichts anzuhaben.Sehr erfolgreich kann man jedoch gegen Nanobakterien mit Tetracyclinen vorgehen, da sich diese Antibiotika in der Apatitschicht sammeln.

Quelle: Naturwissenschaftliche Rundschau 52 (1999) 68 (gekürzter Beitrag), Wissenschaftl. Verlagsges. mbH, Birkenwaldstr. 44, 70191 Stuttgart

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Pathogenitätscharakteristika potentieller Infektionserreger im Urogenitaltrakt

Inge Mühldorfer1 und J. Hacker2

1Byk Gulden, Konstanz,2Institut für Molekulare Infektionsbiologie, Universität Würzburg
 

Harnwegsinfektionen stellen in den Industrienationen die häufigsten bakteriellen Infektionskrankheiten dar. Nahezu 80% der unkomplizierten Harnwegsinfektionen, die bei ansonsten gesunden Menschen auftreten, werden von uropathogenen Escherichia-coli(UPEC)-Bakterien verursacht, die sich von anderen E.-coli-Isolaten durch die Ausprägung spezifischer Pathogenitätsfaktoren, wie Adhäsine, Toxine, O-Antigene, Kapseln und Eisenaufnahmesysteme, unterscheiden. Dagegen werden nur 20 – 40% der komplizierten Harnwegsinfektionen von UPEC verursacht. Das Spektrum der Verursacher von komplizierten Harnwegsinfektionen umfaßt eine Vielzahl von gramnegativen und grampositiven Bakterienarten, wie Proteus mirabilis, Klebsiella pneumoniae, Pseudomonas aeruginosa, Enterococcus faecalis, Staphylococcus saprophyticus und Staphylococcus epidermidis.Kürzlich wurde auch das Auftreten von Nanobakterien mit dem Entstehen von Nierensteinen in Zusammenhang gebracht. Des weiteren wurden pathogene Pilze, v.a. Candida-albicans-Stämme, als Verursacher von Harnwegsinfektionen identifiziert. Die Entwicklung einer Harnwegsinfektion unterliegt jedoch auch dem Einfluß von Wirtsfaktoren. So erhöht beispielsweise das Vorliegen einer strukturellen Abnormität des Urogenitaltrakts oder einer speziellen Blutgruppe die Wahrscheinlichkeit eines Menschen, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken [25, 29, 34, 55].

Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 28, Nr. 3/1999, S. 78–84

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Nanobakterien Neue Krankheitserreger

Anfangs der neunziger Jahre gingen finnische Forscher der Frage nach, warum ihre Labor-Zellkulturen trotz Abwesenheit bekannter Störfaktoren nicht wuchsen. Mit aufwendigen Nachweistechniken fanden sie die Übeltäter - kleine Partikel, die aus dem fötalen Kälber-Serum (FCS) stammten, das den Zellkulturen zur Wachstumsförderung routinemässig zugesetzt wurde. Dabei handelte es sich um bislang unbekannte Bakterien. Da sie sogar sehr feine, bisher als bakteriendicht angesehene Filter der Porengrösse bei 100 nm passieren konnten, wurden sie Nanobakterien getauft. Ihre 16s-RNA-Gen-Sequenz erlaubte eine Zuordnung zur Familie der Proteobakterien, zu der auch  gehört Brucella, eine ebenfalls für Kälber-Föten infektiöse Bakteriengattung. Tatsächlich liessen sich Nanobakterien aus über 80% aller geprüften FCS-Chargen anzüchten. Aber nicht nur aus bovinen, sondern auch aus humanen Blutproben konnten sie wiederholt und bei derselben Person über längere Zeit nachgewiesen werden.

Erste Hinweise auf ihre Pathogenität lieferten elektronenmikroskopische Aufnahmen von Nanobakterien-Kulturen, die Schichten von knochenähnlicher Struktur oberhalb der Kolonien zeigten. Auch ihre Fähigkeit, Apatit auf der eigenen Zellwand abzulagern und die in-vitro infizierten Säugetierzellen intra- und extrazellulär zu ossifizieren, deuteten auf eine Rolle bei pathologischen Kalzifizierungsprozessen hin. Im Juli dieses Jahres berichtete dieselbe finnische Forschungsgruppe, dass ihnen der Nachweis von Nanobakterien in zufällig ausgewählten Nierensteinen mit verschiedenen Methoden gelungen war. Aus diesen und weiteren Ergebnissen folgerten sie, dass Nanobakterien zur Initiierung von Nierensteinen fähig seien und dies sogar bei neutralem pH und physiologischen Phosphat- und Kalzium-Konzentrationen.

Die Tragweite der Nanobakterien-Kontaminationen von Zellkulturen für Forschung und Produktion ist zur Zeit ebensowenig abschätzbar wie die Rolle, die Nanobakterien-Infektionen bei Erkrankungen spielen, die mit Kalzifizierungen einhergehen, von der Bildung von Gallen- und Nierensteinen, über die Sklerodermie bis hin zur Arteriosklerose.

Von der Verfügbarkeit spezifischer diagnostischer Möglichkeiten - bereits jetzt wird ein EIA-Test zum Nachweis von Nanobakterien in Zellkulturen kommerziell angeboten – darf ein wesentlicher Beitrag zur Klärung derartiger Fragen erwartet werden. (DS)

Weiterführende Literatur:

Kajander E.O., Ciftçioglu N.; Nanobacteria: An alternative mechanism for pathogenic intra- and extracellular calcification and stone formation; Proceedings of the National Academy of Sciences 95:8274-8279 (1998)

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Nanobakterien als Ursache von Prostatitis?
Bob Klein, ein Arzt aus USA, kein Urologe, schreibt am 24.August 2001 über Nanobakterien, die nach seiner Auffassung für das Vorhandensein von Prostatasteinen oder besser gesagt Kalkablagerungen in der Prostata in Verbindung mit Prostatitis mitverantwortlich sind. Nanobakterien haben erstaunliche Ähnlichkeiten mit Biofilmen. Sie sind nur etwa 20 bis 150 Nanometer gross und damit bis um ein Tausendstel kleiner als 'gewöhnliche' Bakterien und durch die üblichen Labormethoden nicht nachweisbar. Ebenso sprechen sie auf die normale Antibiose nicht an.
Die finnischen Entdecker der Nanobakterien versuchen auch eine Methode zu entwickeln, um gegen die Nanobakterien und die Kalkablagerungen vorzugehen. Das interessante an Bob Klein und seinem unten aufgeführten Bericht in englischer Sprache ist, dass er selbst nachgewiesenermassen Prostatitis hatte und diese Methode an sich selbst und seinen Patienten ausprobiert hat. (Bob Klein nennt seine Emailadresse und ist bestimmt für Fragen offen). Die Nachfrage nach dieser Methode kann damit steigen. Sie hat aber einen Nachteil, es dauert u.U. mehrer Monate und kostet ca. 300 US$ pro Monat.
In Deutschalnd ist leider kein Arzt oder Institut bekannt, das mit den Finnen zusammenarbeitet. Wer seinen Arzt aber davon überzeugt, kann mit deren Unterstützung rechnen, so wurde mir zumindest auf meine Email-Nachfrage versichert.
Bob Klein liefert noch keinen Beweis, dass die Steine und Nanobakterien ursächlich mit der Prostatitis zusammenhängen. Aber sicher ein weiteres Indiz.

Lesen Sie auch den deutschen Text über Nanobakterien in Nierensteinen aus dem Jahre 1998.

Nikolaus Reimann 


Hier der Beitrag von Bob Klein: Subject: Re: calcifications question:Nanobacteria I am going to make a suggestion, which I am sure will be controversial, but may be of help to you and to others with prostatitis, especially if microcalcifications are part of the picture. An unusual organism called nanobacterium sanguineum has been identified in association with prostatic and other calcifications, although some controversy remains surrounding the characteristics and pathogenicity of this ultra-small and difficult to detect bacterium. It is unusual in many respects including its small size (about 1/1000 of the usual bacterial size) and its uniform association with layers of calcification, called a biofilm, with which it encapsulates and protects itself. It is believed by some to be associated with virtually all forms of calcification in the human body including prostatic calculi(stones), kidney stones, calcification of the ocular lens (cataracts) and arterial calcification (coronary and carotid artery disease). It has recently been shown to give a false positive test for Chlamydia. Very few labs are equipped to detect this organism and most physicians have still not heard of it. You may reasonably ask whether the Nanobacter and associated calcification is the cause of the pathology or just an innocent byproduct of an underlying inflammatory process. The final answers are not yet in and will not be known for several years while studies are being performed (primarily on coronary disease), but you may wish to try the treatment on yourself for a 1-2 month trial. The 2 researchers from Finland who discovered the Nanobacter by serendipity and discovered its association with calcification were nominated for the Nobel prize in 2000 and are actively engaged in expanding the knowledge base. There is a large amount of info available, and anyone who has prostatitis, especially if associated with calcification, should (in my opinion) consider a treatment regimen that has been shown to remove the calicifications and eliminate the nanobacterium. Unless the calcium that encapsulates this organism is "unroofed" with the EDTA regimen (see below) the nanobacterium can not be eliminated. There is a commercial product being tested for treatment of coronary disease which uses a nightly rectal suppository of EDTA (this chelates calcium and unroofs the nanobacter making it vulnerable to the antibiotic) combined with oral enzymes and certain vitamins that augment the EDTA, and a bedtime dosage of tetracycline (doxycycline won't work) which kills the nanobacter once it is unroofed. Arterial calcification scores have been objectively documented in over 90 patients that are being followed by serial Cat scans of the heart using new technology that allows quantification of the amount of calcium present in the coronary arteries, which has a high correlation with the probablitily of fatal myocardial infarction (heart attack). The reductions in coronary calcification average 58% in just 3 mos. in this group and continue to decline in patients who continue the regimen and are re-tested. This is an ongoing study and it has not yet been published and will not be until longer followup data are available. Does it work for prostatitis? Anecdotally, the answer is yes. I tried it for myself since I have well documented prostatitis. I had severe, longstanding and intractable pain with ejaculation, and the urologists were unable to explain it or treat it effectively. It was severe enough that I avoided ejaculation. After 2 weeks on the nanobacter treatment program my pain completely disappeared and I am continuing the treatment regimen since many other unexpected benefits are taking place, especially a decrease in my chronic aches and pains from multiple athletic injuries over the years. There are fewer "crackling noises" as I move my joints, and my range of motion has improved. The main problem with this regimen is that it is very expensive, costing approximately $300 per month, and you need a physician to write you a prescription. Otherwise I would suggest that anyone with symptoms of prostatitis try it for one month because it seems to work quickly, even though several months of treatment may be needed (or even more if there are extensive calcifications in the coronary arteries or elsewhere). If it works it is probably wise to stay on an intermittent maintenance program with just several doses per month, which makes it very reasonable financially. I hope I have interested some of you in delving into this further. I am a physician and I am testing the regimen in my practice and on myself, but I am not affiliated with the company who developed this regimen, and I have no ulterior motive in presenting this information except for my sincere desire to help as many of my fellow sufferers as possible. I honestly don't know if this will work for only an occasional case of prostatitis or whether it may turn out to be the long awaited approach to an underlying pathology and disease that has remained obscure. It is interesting that antibiotics will temporarily suppress division of the organism but will not eradicate it unless it is unroofed of its calcium. Maybe (this is pure supposition) the reason that antibiotics often work transiently for prostatitis is that this Nanobacter organism is temporarily suppressed but invariably emerges stronger than ever after failing to be killed off by all the expensive and potentially dangerous antibiotics that so many of us have been exposed to. Incidentally, traumatizing the prostate with bike riding, excessive prostatic massage, etc. may activate the nanobacter organism (if it is present) and encourage it to replicate. Obviously a study needs to be done specifically for prostatitis to see how often these organisms can be detected and whether their eradication results in resolution or improvement of symptoms. Unless and until someone does that study all we can do is gather anecdotal information, and it is important to remain skeptical but open-minded. You can check out the Nanobacter website to obtain more information. They are not specifically studying prostatitis, but anecdotally they will tell you that they have had many cases of success. Good Luck, and if any of you try the regimen please be kind enough to share the results with me and the group. Website: http://www.nanobaclabs.com/

Good Luck!
Bob Klein
rklein42@aol.com

The NanobacTx regimen is proprietary and only available through the group that developed it. You need to go to their website as I suggested and contact them to find out if any doctor in your area is able to write you the prescription for their program. It consists of a bedtime suppository, bedtime tetracycline, and bedtime oral enzymes and specific vitamins all of which need to work together..I cannot tell you specifically what is in it since I do not know.
They obviously want to make money by selling this and I can't blame then. They are to be commended in that they are doing clinical trials and carefully monitoring results (in patients with coronary artery disease). The beneficial effect on prostatitis is a bonus. It has made a huge difference for me.

Good Luck.
Bob Klein

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Nanobakterien in Nierensteinen (1998)
Neue Erkenntnisse lassen die Vermutung aufkommen; dass eine Gruppe von Bakterien an der Bildung von Nierensteinen beteiligt ist. Es handelt sich dabei um sogenannte Nanobakterien. Man hat diese Winzlinge erst vor einem Jahr im Blut von Kühen und Menschen entdeckt. Das Besondere an ihnen ist jedoch nicht nur ihre Kleinheit, sondern auch ihre grosse Stabilität. Sie überleben zum Beispiel ohne Probleme eine Stunde bei 90 Grad. Erst hohe Dosen an radioaktiver Gammastrahlung oder eine langanhaltende Behandlung , mit speziellen Antibiotika kann sie an der Vermehrung hindern. Um sich vor äusseren Einflüssen zu schützen, bilden die Nanobakterien eine mineralstoffhaltige Schale aus Apatit. In einer solchen Kapsel lebt eine ganze Kolonie von Bakterien. Apatite enthalten Calcium und Phosphat und kommen in Gesteinen sowie als Hydroxyl-Apatit im menschlichen Skelett vor.
Die Wissenschafter haben nun menschliche Zellen in der Zellkultur mit Nanobakterien vermischt. In Anwesenheit von Blutserum ist die Entstehung der Apatit-Kapsel blockiert. Ohne Blutserum hingegen bildeten sich neben den infizierten Zellen kleine, Apatit-haltige Ablagerungen. Andere Studien zeigten, dass die Nanobakterien sogar ohne Zellen in Lösungen, die dem Nierenfiltrat ähneln, überleben. Das brachte die Forscher auf die Idee, Nierensteine zu untersuchen: bei allen untersuchten menschlichen Nierensteinen wurden Kapseln von Nanobakterien gefunden. Man vermutet nun, dass die Nanobakterien aus dem Blut in die Niere übertreten - da sie so klein sind, können sie physiologische Barrieren wie Gefässwände passieren. In der Niere angekommen, könnten sie dann sofort eine Apatit-Kapsel bilden. Und diese könnte dann als Kristallisationskeim für Nierensteine dienen. Sollte sich diese Überlegung durch weitere Analysen bestätigen, so könnte man die Bildung von Nierensteinen mit speziellen Antibiotika unterbinden. Die Spekulationen der Wissenschafter gehen sogar noch weiter. Denn auch bei anderen Krankheiten wie Gallensteinen, Atherosklerose, Arthritis oder Kalkablagerungen in Blutgefässen kommen mineralstoffhaltige Ablagerungen vor. Möglicherweise spielen auch bei diesen Leiden Nanobakterien eine Rolle.

Quelle: PNAS 95, 7846-7847 und 8274-8279 (1998)

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